Erlebnisse sind die Basis für das Lernen

Der Grundstein für den menschlichen Lernprozess wird während der ersten Lebensjahre gelegt. In dieser Zeit ist die Entwicklung am allergrößten. Wir alle können uns besonders gut an Ereignisse aus der Kindheit erinnern, wenn sie mit bestimmten Erlebnissen zusammen-hängen. Und genau das ist der Ausgangs-punkt für das Wissen eines Kindes – Erlebnisse!

"Ich höre und vergesse,
ich sehe und behalte,
ich handle und verstehe."

Konfuzius, chinesischer Philosoph

Diese alte Weisheit unterstreicht, dass wir am besten lernen, wenn wir etwas selbst erlebt haben und es uns nicht durch abstrakte Symbole aneignen. Etwas zu lernen bedeutet nicht passives Entgegen-nehmen von Informationen, als ob der Kopf ein Eimer wäre, in den man Wasser schüttet. Jedes Kind erwirbt sich eigene Kenntnisse und macht sich von der Umgebung ein eigenes Bild. Neue Kenntnisse entstehen, wenn das Neue mit etwas verbunden wird, das wir bereits gelernt haben.

Kinder experimentieren gerne
Kinder experimentieren gerne, um herauszufinden, wie etwas funktio-niert. Denken wir doch nur einmal daran, wie groß das Erlebnis für ein Dreijähriges ist, wenn es zum ersten Mal ein Glas Wasser auf dem Tisch ausschüttet, um zu sehen, wie viel Wasser das Glas beinhaltet. Für uns Erwachsene ist diese Erfahrung nicht von gleicher Bedeutung – wir haben es vorher schon so oft gesehen. Es ist deshalb wichtig, dass wir dem Kind weder mit Worten noch mit der Körpersprache zeigen, dass wir dieses kindliche Experiment nicht gut finden.

Das Experimentieren ist der Kern der Naturwissenschaft. Bei Experimen-ten geht es darum, natürliche Phänomene zu erforschen, wie beispiels-weise das Wasser aus dem Hahn, die Wärme vom Kochherd oder Blumen auf der Wiese. Durch die daraus gewonnenen Erkenntnisse lernen wir neue Sachen hinzu und erweitern unseren Wissensstand.
 

Die Entwicklung des Kindes: Vom Kennenlernen bis hin zur Anwendung
Der Lernprozess eines Kindes durchläuft grob gesagt folgende Phasen: erleben – untersuchen – erfahren. Das Kind sollte deshalb schon früh darin bestärkt werden, sich über etwas Gedanken zu machen. Dadurch entwickelt es ein Gespür und Verständnis für die Welt, in der es lebt.

Das Kind durchläuft eine enorme Entwicklung, angefangen von den grundlegendsten Kenntnissen während der ersten Lebensjahre bis zu einem fortgeschrittenen Denken, wenn es älter wird.

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