Vorlesen und Sprechen macht Kinder klüger!

7. Vorlesen und Sprechen macht Kinder klüger!

Aus einer umfassenden Studie (Dr. Betty Hart & Todd Risley, 1996) geht hervor, dass die Sprachmengen, die ein Kind in den ersten Lebensjahren pro Stunde hört, entscheidend für die späteren schulischen Leistungen ist. Die Anzahl der Wörter, die ein Baby jeden Tag hört, ist der allerwichtigste Indikator für zukünftige Intelligenz, schulische Leistungen und soziale Fähigkeiten.

In der Studie wurden 42 amerikanische Familien 2,5 Jahre lang begleitet. Jeden Monat wurden die Gespräche in der Familie eine Stunde lang auf Band aufgenommen. Die Familien kamen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, und alle liebten ihre Kinder und kümmerten sich gut um sie. Anschliessend wurden die Kinder nach neun Schuljahren erneut gründlich getestet.

 

Hier folgt eine kurze Zusammenfassung der Studie:

  • Eltern mit einer höheren Bildung benutzten viel mehr Wörter, wenn sie mit ihren Kindern sprachen. Die Sprache war komplizierter und kannte mehr Nuancen. Ausserdem stellten sie ihren Kindern mehr Fragen und gingen mehr auf die Bitte der Kinder ein, mit ihnen zu sprechen. Auch die Gespräche waren länger.

  • Kinder aus diesen Familien hatten mehr Bücher in ihrem Kinderzimmer.

  • Sie erhielten mehr positive, mündliche Rückmeldungen.

  • Bevor sie das Alter von vier Jahren erreicht hatten, hatten die Kinder aus diesen Familien ganze 32 Millionen Wörter mehr gehört als die Kinder aus den Familien mit niedrigen Einkommen, die an der Studie teilnahmen.

  • Der Test hat ausserdem gezeigt, dass die Anzahl und die Qualität der Wörter, die sie als Babys gehört hatten, Auswirkungen darauf hatten, wie gross der Wortschatz der Kinder im Alter von 3 bzw. 9 Jahren war. Das hatte ausserdem Auswirkungen auf den IQ.

  • Die Kinder, die die wenigsten Wörter gehört hatten, holten die Kinder, die viele Wörter gehört hatten nicht ein, bevor sie 2–3 Jahre alt waren.

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